Gegen das Risiko von K.O.-Tropfen auf Veranstaltungen richten sich Bottleguard und Cupguard, zwei Getränkeschutz-Produkte eines Kollektivs aus Hannover. Sie werden über Flaschenhals oder Becherrand gestülpt und erschweren so das unbemerkte Zugeben von Substanzen ins Getränk. Durch ihr auffälliges, buntes Design wirken sie gleichzeitig abschreckend.
Das vorrangige Ziel dabei ist, das Bewusstsein und die Sensibilisierung für die Gefahr von KO-Tropfen zu schaffen und somit eine kollektive Verantwortung beim Feiern zu fördern.
Hergestellt werden beide Produkte in einer kleinen Manufaktur in Hannover aus Rohstoffen europäischer Herkunft und sind wiederverwendbar sowie vollständig recycelbar. Festivals, Clubs, Bars, Unternehmen und Institutionen können als Partner:innen mitmachen, den Bottleguard und Cupguard mit eigenem Logo versehen und erhalten ergänzend Informationsmaterialien in Flyer- und Posterform für die Aufklärungsarbeit vor Ort.
Im Handlungsfeld Awareness und Sicherheit setzt das Angebot vor allem auf Prävention durch Sichtbarkeit. Wo Getränke sichtbar geschützt sind, sinkt die Gelegenheit für unbemerkte Manipulationen. Das auffällige Design bringt das Thema zudem ins Gespräch und schafft Bewusstsein bei Gästen und Personal.
Wirtschaftlich ist das Projekt nicht gewinnorientiert, entstehende Gewinne fließen vollständig an gemeinnützige Organisationen, die sich für Aufklärung über K.O.-Tropfen einsetzen. Auch bei der Produktion wird auf eine möglichst umwelt- und sozialverträgliche Herstellung geachtet. So verbindet das Angebot konkreten Gästeschutz mit einem gesellschaftlichen Beitrag zu einer sichereren Feierkultur.