Abfallanalyse auf Hamburger Veranstaltungen

Initiativtitel: Abfallanalyse auf Hamburger Veranstaltungen
Initiator:innen: Netzwerk Green Events in Kooperation mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft und Stadtreinigung Hamburg
Handlungsbereich:  Abfallmanagement, Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen, Müllvermeidung, Recycling, Datenanalyse
Durchführungszeitraum: 2025 – 2026

Die Initiative untersucht systematisch den Abfall im Besucher:innenbereich von drei unterschiedlichen Hamburger Veranstaltungen über zwei Jahre hinweg. Ziel ist es, Daten zu Abfallzusammensetzungen zu gewinnen und darauf aufbauend wirksame Maßnahmen zur Müllvermeidung und verbesserten Abfalltrennung zu entwickeln.

Das Netzwerk Green Events verknüpft Wissenschaft und Praxis durch studentische Projektarbeit

Veranstaltungen verursachen erhebliche Abfallmengen, doch wir wissen noch nicht genug darüber, wie Art, Zusammensetzung und Menge des anfallenden Abfalls sich je nach Veranstaltungsformat unterscheiden. Gemeinsam wollen wir besser verstehen, welche Abfallkategorien konkret anfallen, in welchen Mengen und in welcher Zusammensetzung sie entstehen und wodurch sie verursacht werden.

Damit erschaffen wir eine praxisnahe Datengrundlage für unterschiedliche Veranstaltungsformate in Hamburg.

Zielsetzung

Die Initiative verfolgt folgende Ziele:

  • Systematische Datenerfassung von Abfallzusammensetzungen auf verschiedenen Veranstaltungsarten
  • Entwicklung datengestützter Maßnahmen zur Abfallvermeidung
  • Verbesserung der Abfalltrennung und Recyclingfähigkeit nicht vermeidbarer Abfälle
  • Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen bei Wiederholung im Jahr 2026
  • Aufbau einer Schätzwertdatenbank, um künftige Veranstaltungen besser planen zu können

  • Nutzung der Ergebnisse für unsere Green Events Siegel Arbeitsvorlagen

Methodik

Die Analyse erfolgt in der Abfallsortierungsanlage der Stadtreinigung Hamburg in Billwerder. Der Abfall von drei unterschiedlichen Veranstaltungen wird systematisch untersucht – über zwei Jahre hinweg. Dabei werden Art und Menge der anfallenden Abfälle erfasst und ausgewertet.

Erste Beobachtungen zeigen unter anderem:

  • Kaum PET-Pfandflaschen
  • Große Anzahl an Glasflaschen, sowohl pfandpflichtig als auch pfandfrei im öffentlichen Raum
  • Vereinzelte Pfandbecher, die nach Veranstaltungsende nicht mehr abgegeben werden konnten
  • hohe Verpackungsmüllrate

Die Datenerhebung ermöglicht differenzierte Einblicke in Abfallströme – teilweise auch hinsichtlich Zeitpunkt und Verursachungszusammenhang.

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Weitere Informationen

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