Green Stream
Mit unserem Format Green Stream machen wir wertvolles Expert:innenwissen aus unseren Veranstaltungen jederzeit zugänglich. Dafür zeigen wir Präsentationen, zeichnen die Beiträge unserer Speaker:innen auf und stellen sie als Mitschnitte bereit für euch bereit: ideal zum Nachschauen, Vertiefen und Weiterbilden.
Nachhaltigkeitskommunikation
Die neue EU-Richtlinie „Empowering consumers for the green transition“ (kurz EmpCo) ist am 27. September in Deutschland in Kraft getreten ist und macht strengere Vorgaben dazu, welche Nachhaltigkeitsaussagen Unternehmen in der Kommunikation mit Endverbraucher:innen tätigen dürfen und welche unzulässig sind. Vor diesem Hintergrund, aber auch weil Nachhaltigkeitskommunikation ein Dauerbrenner für Veranstaltende mit sozial-ökologischen Ambitionen ist, befassen wir uns mit den Fragen: Wie geht EmpCo-konforme Kommunikation über Veranstaltungen? Wie kann kreative und transparente Öffentlichkeitsarbeit zu teils trockenen Nachhaltigkeitsthemen aussehen? Wie erreichen und motivieren wir Besucher:innen vor Ort?
Stromversorgung
Da die allermeisten Veranstaltungen ohne Licht, Ton, Kühlung und sonstigen Stromfressern recht traurig daherkämen, ist die Energieversorgung ein essenzielles Thema. Eine bedarfsgerechte Planung, effiziente Geräte und Nutzungsweisen sowie der Bezug von Ökostrom sind logische Maßnahmen, die die energiebedingten Emissionen von Veranstaltungen reduzieren. Doch vieles davon ist leichter gesagt als getan. Wie erfasse ich denn den Energiebedarf der Veranstaltung? Welche Geräte sind besonders effizient und wo kann ich sie leihen? Wie kann ich beeinflussen, dass für die Veranstaltung Ökostrom bezogen wird? Und dann ist da noch die König:innendisziplin: Wie generiere ich selbst vor Ort (genug) Strom durch erneuerbare Energien? Diesen Fragen widmen wir uns mit drei fachkundigen Referent:innen.
Interne Kommunikation
Eine Herausforderung liegt darin, alle Mitwirkenden ins Boot zu holen und im Sinne der Nachhaltigkeitsansprüche der Veranstaltung einzubinden. Drei zentrale Gruppen (neben der eigenen Organisation) sind Volunteers, bezahlte Kurzzeitkräfte und Dienstleistende/Standbetreibende. Wie können die Nachhaltigkeitsziele an diese Gruppen jeweils vermittelt werden? Inwiefern kann Beteiligung gefördert bzw. verbindlich eingefordert werden?
Mobile Toiletten
Eine Aufgabe, um die keine Veranstaltung herumkommt, ist die Bereitstellung von ausreichend Toiletten. Wenn diese zudem Nachhaltigkeitsanforderungen genügen sollen, stellt sich die Frage, welches System passt zu meiner Veranstaltung – kann ich wassergespülte Module ans Siel anschließen, beziehe ich Vakuum- oder Trockentoiletten? Oder finde ich einen Anbieter für konventionelle Mobiltoiletten, der auf Chemie verzichtet? Und das Ganze bitte auch barrierefrei! Wir stellen verschiedene Systeme und Anforderungen vor:
Future the scene – Nachhaltige (Groß-)Veranstaltungen im öffentlichen Raum.
Der öffentliche Raum ist Gemeingut, Aufenthalts- und Möglichkeitsraum. Bei Veranstaltungen müssen wir öffentliche Zugänglichkeit, Gemeinwohl und ökologische Grenzen zusammen denken. Am Beispiel des Modells „Transformery in Residence“ zeigen wir, wie Nachhaltigkeitskompetenz dialogbasiert in kommunale Prozesse eingebettet werden kann. Transformation gelingt dort, wo Verbindlichkeit, konkrete Maßnahmen und Vernetzung zusammenkommen – kurz: Veranstaltungen sind keine neutrale Zone – sie positionieren sich. Wir verdeutlichen zudem, dass bestehende Instrumente wie Auflagen, Förderprogramme und Berichtspflichten stärker genutzt werden könnten – sofern Nachhaltigkeitsanforderungen konkret und überprüfbar formuliert sind.
Veranstaltungssicherheit
Sicherheitsanforderungen – und damit verbundene Kosten – an Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen sind ein viel diskutiertes Thema. Bei allem Verständnis für den notwendigen Schutz ihrer Gäste, sehen Veranstaltende sich vor große Herausforderungen gestellt. Welche Auswirkungen haben die verschärften Anforderungen und welche cleveren Lösungen gibt es? Mehr hierzu unsere Green Stream – und schaut in die Deep Dives Schutz von Besuchenden und Schutz von Beschäftigten